Ein Bug ist ein Fehler in einer Software. Programme bestehen aus tausenden Anweisungen, die Menschen geschrieben haben. Und wo Menschen arbeiten, schleichen sich Fehler ein.
In einem Kuchenrezept steht „Salz“ statt „Zucker“. Der Ofen macht genau, was im Rezept steht, und der Kuchen wird ungenießbar. Ein Computer denkt nicht mit. Er führt den Fehler brav aus.
„Bug“ ist Englisch für Käfer oder Insekt. 1947 fand ein Team an der Harvard University eine echte Motte in einem riesigen Computer. Sie steckte zwischen zwei Bauteilen und legte die Maschine lahm.
Die Motte wurde ins Logbuch geklebt, dazu der Satz „First actual case of bug being found.“ Das Wort gab es schon vorher, berühmt wurde es durch diese Geschichte. Heute sitzen Bugs nicht mehr zwischen Bauteilen, sondern im Programmcode.
Die meisten Bugs sind nur nervig: ein Button, der nicht reagiert, oder eine Seite, die falsch aussieht. Manche werden aber richtig teuer.
1999 ging die NASA-Sonde Mars Climate Orbiter verloren, Wert rund 125 Millionen Dollar. Ein Team hatte in metrischen, ein anderes in amerikanischen Maßeinheiten gerechnet. Niemand hat den Fehler rechtzeitig bemerkt.
Auch Sicherheitslücken sind Bugs. Wer sie findet, kommt womöglich an Daten, die ihn nichts angehen.
Wir Coding Gorillas suchen und beheben Bugs, bevor deine Kunden sie bemerken: testen, prüfen, reparieren.
Dabei gilt eine goldene Regel: Beim Reparieren darf nichts kaputtgehen, was gut funktioniert. Genau das übst du in diesem Spiel: Bugs abschießen, Dschungeltiere verschonen.
Bereit? Dann ab in den Dschungel!